Inspirationen von den Tröstls

#gemeinsamstark mit den „Tröstls“

„Eine Krise, die man annimmt, ist ein Abenteuer. Eine Krise, die man ablehnt, bleibt eine Krise.“ – genau aus diesem Grund freuen wir uns, euch in diesem Blog-Beitrag eine besondere und sehr inspirierende #gemeinsamstark Kooperation mit den „Tröstls“ vorzustellen.

Die Tröstls – das sind Bernhard und Christine, Freunde von uns aus Österreich. Wir haben uns lange nicht gesehen und nur durch einen Zufall habe ich in der vergangenen Woche einen Beitrag bei Instagram gelesen, der mich schwer begeistert hat. Die Idee dahinter: Sich im Alltag hin und wieder ein wenig selbst zu reflektieren. Das war mein ganz persönliches Learning aus dem ersten Artikel. Und so ist für euch eine gemeinsame, kleine Serie mit „Tröstls scharfen Inspirationen“ zu verschiedensten Themen des Alltags und Zusammenlebens entstanden. Ich wünsche euch eine inspirierende Lesezeit!

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Wir sind Tröstl & Tröstl 

Bernhard und Christine, Ehepartner, Eltern, Geschäftspartner. Wir reden für unser Leben gern und beschäftigen uns mit Kommunikation. Reden, Zuhören, Gesprächstechnik – wir begleiten Menschen bei ihrer Weiterentwicklung. Für euch haben wir scharfe Inspirationen zusammengestellt, die ihr einfach anklicken und direkt durchlesen könnt:

„Anerkennung und Wertschätzung“
„Die Wahrheit ist jedem zumutbar“
„Danke für 'Kochen“
„Schweigen ist auch keine Lösung“

Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, freuen wir uns sehr über einen Besuch auf unserer Website Tröstl & Tröstl.


 

 Unsere scharfe Inspiration zum Thema

„Anerkennung und Wertschätzung“


Sich anerkannt und wertgeschätzt zu fühlen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Jemanden zu loben, respektive jemandem positives Feedback auf seine Leistung oder sein Engagement zu geben, hilft in jeder anstrengenden Phase ganz besonders. Jedes noch so kleine positive Feedback zwischendurch baut auf und vor allem bewirkt es, dass der- oder diejenige, der gelobt wird, sich wahrgenommen und gesehen fühlt.

Lob und Dank sind für uns das „A und O“ in der Kommunikation – in jeder Art von Gespräch, egal ob beruflich oder privat.

Gerade mit Lob kann man ungemein viel Positives bewirken. Man kann Zufriedenheit und Glücksgefühl erzeugen und man kann die Produktivität steigern – in beruflicher und privater Hinsicht.

Ein Beispiel aus unserem Tröstl & Tröstl Alltag: Frau Tröstl hat einen „Bettmach-Tick“. Was das bedeutet? Frau Tröstl mag sich abends nicht in ein ungemachtes Bett legen. So werden jeden Morgen die Bettdecken gelüftet, die Kissen aufgeschüttelt und der Tagesüberwurf in Position gebracht. Das macht Frau Tröstl in erster Linie natürlich für ihr eigenes Wohlbefinden, aber nicht nur deswegen. Wenn Herr Tröstl nun zwischendurch das schön gemachte oder frisch bezogene Bett lobt, ist das ein Produktivitäts-Booster. Dies ist Frau Tröstl ein Ansporn und zusätzlicher Motivationsschub, sich jeden Tag wieder nach dem Aufstehen die Zeit zu nehmen und das zu tun. Mit Lob und damit Anerkennung der Tätigkeit und des Ergebnisses geht es einfach mit mehr Elan und schneller.

Genauso verhält es sich umgekehrt: Frau Tröstl kennt niemanden, der den Geschirrspüler so großartig befüllt und entleert wie Herr Tröstl – das weiß auch Herr Tröstl, doch er freut sich, wenn er es auch zu hören bekommt.

Menschen, die uns am nächsten stehen, bekommen in der Regel das allerwenigste Lob.

Wir alle tendieren dazu, etwas – gerade, wenn es regelmäßig und unaufgefordert passiert – schnell als selbstverständlich anzusehen. Aus diesem Grund ist das, was uns wahrscheinlich oft sogar viel bedeutet oder unser Leben schöner, besser oder zufriedener macht, überhaupt nicht (mehr) auf unserem „Radar für Lob“. Gutes hören tut gut. Genauso wie Gutes sagen. Probiert es doch einfach einmal aus.

Was macht euer Leben schöner, besser oder zufriedener und wer verdient daher euer Lob? Sendet uns gerne Feedback über eure Erfahrungen an move@troestl-troestl.com und schreibt uns, welche Themen euch besonders interessieren würden. Ebenso gerne könnt ihr euren Lieben euer Lob über Instagram mitteilen. Bei @christinetroestl und @bt_the_coach gibt es fortan einen wöchentlichen Beitrag zum „Thumbs up-Wednesday“ oder „Lob-Mittwoch“. Sendet positives Feedback an die, die euch Gutes tun und genießt deren Lächeln und euer gutes Gefühl.

Wir freuen uns, von euch zu lesen.

Eure Tröstls

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Unsere scharfe Inspiration zum Thema

„Die Wahrheit ist jedem zumutbar“


Die Wahrheit ist so beschaffen, dass sie jedem zugemutet werden kann. Denn, es ist nun mal, was es ist. Dennoch ist Kommunikation oft geprägt von Un-Wahrheiten.

Aus welchem Grund strapazieren Menschen die Wahrheit?
– Um anerkannt zu werden.
– Um im Vorteil zu sein und die Kontrolle zu behalten.
– Um jemanden zu schützen.

Menschen wollen anerkannt und wertgeschätzt werden – in anderen Worten heißt das: Wir alle wollen geliebt werden. In unseren Köpfen herrscht oft der Glaubenssatz, dass „perfekte“ Menschen eher gemocht werden und aus diesem Grund wollen wir uns in einem besseren Licht präsentieren.

Menschen wollen einen Vorteil. Sie geben nicht alles preis, um einen Informationsvorsprung zu haben und dadurch Kontrolle und Macht zu behalten.

Menschen wollen andere schützen – insbesondere die, die uns wichtig sind und die, für die wir eine Verantwortung übernommen haben. Wir wollen denen, die wir lieben, keinen Kummer machen und sie auf gar keinen Fall verletzen.

Es ist nun aber mal das, was und wie es ist. Die Wahrheit ist die Wahrheit.

Wie seht ihr das?
– Wie viele Menschen mögt ihr, weil sie so „perfekt“ sind? Wie viele Menschen liebt ihr, weil all die kleinen Makel und Fehler sympathisch machen?
– Glaubt ihr, dass fehlende oder Falschinformationen tatsächlich und langfristig zu mehr Kontrolle oder Macht führen?
– Möchtet ihr lieber kurzfristigen Schmerz aufgrund einer möglichen unangenehmen Wahrheit empfinden oder lieber langfristig mit einer Lüge (und in weiterer Folge mit einem Lügenkonstrukt) konfrontiert sein?

TTT – Tell The Truth
Es ist die Wahrheit, die Vertrauen bestärkt, die ein Gefühl von Entspannung und Sicherheit bringt, die Beziehungen enger macht.

Wahrheit und Mut führen oft eine sehr enge Beziehung miteinander – eine wunderschöne Beziehung.

Was ist eure Meinung dazu? Sendet uns gerne Feedback sowie eure Ansichten und Erfahrungen an move@troestl-troestl.com und schreibt uns, welche Themen euch besonders interessieren würden.

Wir freuen uns, von euch zu lesen.

Eure Tröstls

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Unsere scharfe Inspiration zum Thema 

„Danke für ’Kochen“


Nein, hier ist kein Tippfehler passiert. Es ist das Zitat unseres Dreijährigen, wenn er am Esstisch sitzt, dem wir den Namen Kommunikationszentrale gegeben haben. Wir wollen an dieser Stelle nicht behaupten, dass er das jedes Mal sagt, aber er sagt es regelmäßig und die Worte gehen immer direkt ins Herz.

„Danke – ein Wort, das uns berührt.“

Ein Danke berührt nicht nur, sondern es macht vieles einfach l e i c h t e r.

Lasst uns den Tatsachen ins Auge blicken – der Corona Blues weitet sich aus. Bei allem #staypositive und #durchhalten schlagen Lockdown-Verlängerung und das eisige Wetter aufs Gemüt. Wir zählen uns zwar zu den Optimisten, doch Psychohygiene steht bei uns Tröstls gerade auf der Tagesordnung.

Wir sind immer wieder im Leben mit Situationen konfrontiert, die sich zäh, mühsam, richtig anstrengend oder wahnsinnig herausfordernd anfühlen. Was wir in solchen Situationen gelernt und für uns mitgenommen haben, ist das ganz bewusste und häufige „Danke sagen“.

„Danke fürs Kochen.“ „Danke fürs Bett machen.“
„Danke fürs Geschirrspüler ausräumen.“ „Danke fürs Klo putzen.“

Was getan werden muss, muss getan werden. Jedoch – ein bewusstes Danke mit Fokus und Inbrunst vorgetragen ist Balsam für die Seele. Für die Seele dessen, dem gedankt wird und für die Seele dessen, der dankt.

Ist euch bewusst, dass ihr menschliche Größe zeigt, wenn ihr dankt?
Danke zu sagen fördert das Selbstbewusstsein. Wer dankt zeigt Größe und Achtsamkeit, weil ein Danke zum Ausdruck bringt, dass man Jemanden und etwas Positives wahrnimmt. Genau damit wiederum werdet ihr von eurem Gegenüber wahrgenommen und das fördert das positive Selbstbewusstsein.

Dankt euch selbst!
Bedankt euch doch bei euch selbst, indem ihr euch euren Lieblingskuchen backt – oder besorgt. Oder bedankt euch bei euch selbst, indem ihr etwas macht, das euch Freude bereitet. In Zeiten wie diesen ist es an manchen Tagen eine Leistung, aufzustehen. Dankt euch dafür. Ihr habt damit etwas für euch getan.

Ein Danke schafft Wertschätzung und das Bewusstmachen darüber, was (da) ist.
Es lenkt den Geist davon ab, was nicht ist und versetzt daher schon automatisch in eine zumindest ein klein wenig positivere Stimmung.

Valentinstag ist zwar morgen, aber heute – und an jedem anderen Tag – ist der passende Zeitpunkt, um Danke zu sagen.
„Danke, dass du mit den Kindern Home Schooling machst.“
„Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir zu telefonieren. Das hat mir richtig gut getan.“
„Danke, dass du da bist.“

Wie viele vermeintliche Kleinigkeiten macht ihr selbst oder machen andere für euch, die ein fokussiertes, inbrünstig vorgetragenes Danke verdienen?

Unser Appell für ein klein wenig mehr Wohlbefinden in dieser Welt: Sprecht den Dank aus! Anderen und euch selbst gegenüber! Laut und deutlich!

Für mehr Inspiration folgt uns auf Instagram unter @christinetroestl und @bt_the_coach

Wir freuen uns, von euch zu lesen.

Eure Tröstls

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Unsere scharfe Inspiration zum Thema

„Schweigen ist auch keine Lösung“


„Reden ist Silber und Schweigen ist Gold“ finden wir – Tröstl & Tröstl – nicht. Aus unserer Sicht gilt das nur für unnötige Füllwörter, unnütze Aussagen, Beleidigungen und das Zuhören in einem Gespräch.

Der Nobelpreisträger George Bernard Shaw sagte: „Das größte Problem bei Kommunikation ist die Illusion, dass sie stattfand.“

Nicht zu reden hat noch nie ein Problem gelöst, denn selbst wenn irgendwann zum Alltag übergegangen wird, bleibt zumeist ein fahler Beigeschmack zurück.

Es stimmt, Worte können verletzen oder missverstanden werden und die Kommunikationsform (der Ton) kann falsch gewählt sein. Wenn man allerdings über stattgefundene Kommunikation reflektieren und gegebenenfalls auch aufrichtig um Entschuldigung bitten kann, bildet das üblicherweise mehr Vertrauen als es zerstört.

Aufrichtige Kommunikation schafft Klarheit. „Kommunikation führt zu Gemeinschaft, das heißt zu Verständnis, Vertrautheit und gegenseitiger Wertschätzung.“ (Rollo Reece May)

Wir ertappen uns selbst auch immer wieder mal bei dem Gedanken „Das kann ich so nicht sagen.“ Aus welchem Grund eigentlich nicht? Die Wahrheit ist doch jedem zumutbar.

Mit Respekt (und Liebe) vorgetragen,
kann man wirklich alles sagen.

Der Reim war so gar nicht beabsichtigt. Er ist beim Schreiben entstanden und wir haben ihn gelassen, weil er im besten Fall zum Schmunzeln anregt und dadurch hängen bleibt. Kommunikation erfordert Mut. Jedoch – mit Mut fangen die schönsten Geschichten an. Wir haben noch nie gehört: Es war einmal ein feiger Prinz. Ihr etwa?

A problem only exists in the absence of the right conversation. (Werner Erhardt)

Hilfreich sind oft Formulierungen, die „Ich-Botschaften“ beinhalten oder in ein sogenanntes „Feedback-Sandwich“ gepackt sind. Mehr Details dazu und drei Gründe, warum Menschen tendenziell schweigen, schreiben wir in unseren nächsten Beiträgen.

Wie ist das bei euch? Zögert ihr noch oder redet ihr schon? Beantwortet die Frage gerne auch auf Instagram unter unserem heutigen Post dazu. Ihr findet uns unter @christinetroestl und @bt_the_coach

Wir freuen uns, von euch zu lesen und aufs nächste Mal.

Eure Tröstls

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